Näheres zu Denkanstoß 8: Förderung eines gesunden Nationslismus

Die Deutschen haben im weltweiten Vergleich ein sehr niedriges Nationalbewusstsein. Über Jahrzehnte stand Deutschland weltweit sogar auf dem letzten Platz. Viele Menschen brauchen aber die Zugehörigkeit zu einer großen Gruppe. Diese Zugehörigkeit wird über eine gemeinsame Identität vermittelt.  Hannah Arendt hat von einer Verlorenheit der Menschen in einer Massengesellschaft gesprochen. Die Arbeit vermittelt kaum noch Sinn. Man arbeitet nur noch, um das Leben bezahlen können. Die Kirche ist zu einer irrelevanten Organisation geworden, die Großfamilie ist für viele Deutsche nur noch eine eher historische Institution, wie die vielen voll besetzten Altersheime bezeugen. Der Mensch hat das Recht zur unbegrenzten individuellen Entfaltung bekommen und es wurde dabei vergessen, dass der Mensch erst im Zusammenleben mit anderen Menschen zum Mensch wird und die anderen Menschen eben einfach benötigt, und das ist nicht nur die Familie oder der Verein oder die Arbeitskollegen. Das wäre z.B. auch die Nation, deren Existenz über das eigene Leben hinausgeht.

Die Macht von Nationalbewusstsein ist gewaltig und wird nicht ohne Grund weltweit ausgiebigst zur Massenmanipulation eingesetzt. Nicht zuletzt hat sie die letzte US-Wahl entschieden und sicherlich auch die letzten Türkei-Wahlen, wenn die Ergebnisse dort nicht sowieso gefälscht wurden. 

Die Identität als Deutsche wird den Deutschen in diesem Land von Politik, Medien, Beruf und Schule aber verweigert.

Manche Menschen flüchten sich wegen des Fehlens von Nationalismus in entsprechende „Sinn-„Angebote extremistischer Parteien. Viele aber flüchten in einen angeblichen Sozialismus und Welthumanismus, dessen Werte angeblich weltweit gültig und für immer und ewig Bestand haben werden. Andere wiederum stürzen sich verbissen in eine bestimmte Aufgabe, als wenn Ihr Leben davon abhängen würde, z.B. angeblicher Klimaschutz. Die meisten Menschen aber vermissen deutsche Identität einfach und leben ihr Leben, nur leider kann man nicht sagen, wann sie dann doch von entsprechenden unseriösen Sinnanbietern ala Wagenknecht und AfD verführt werden, z.B. Rassismus als Nationalismusersatz.

Kurz gesagt: Den Deutschen Nationalbewusstsein über Generationen abzuerziehen, den Menschen die Vermittlung eines gesunden Nationalbewusstseins zu Mindestens als Teillebenssinns zu verweigern und die Menschen in Sinnfragen einfach sich völlig selbst zu überlassen, ist nicht die Lösung.

Ein gesunder, d.h. nicht diskriminierender, eben toleranter, und selbstkritischer, Nationalismus ist ein notwendiges Ziel deutscher Politik. Wie man aber nach Jahrzehnten der politischen, schulischen und vor allem medialen Legitimitätsleugnung und Verweigerung von Nationalbewusstsein zu einem solchen gesunden Nationalbewusstsein kommt, muss sicherlich erst in Ruhe erarbeitet werden. Nicht das Ob erscheint hier als die relevante Frage, sondern das Wie.

Liberale bekennen sich zu Deutschland und zum Deutschsein.

Ein nähere Erläuterung zu „Was ist deutsch?“ unter „Ja wir sind Deutsche!“ Das ist ein LInk. Bei Bedarf anklicken.

 

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